Mit zwei Medaillen aus Düsseldorf zurückgekehrt

Die Deutschen Taekwondo-Meister wurden in diesem Jahr in Düsseldorf ermittelt. Unter den Startern waren auch einige unserer Athleten. Am Samstag waren zunächst die Senioren auf der Matte. Hier war für Michelle Schein (Gewichtsklasse Damen bis 62 kg) leider schon im Viertelfinale Schluss. Die 17-Jährige verpasste den Einzug ins Halbfinale nur knapp und damit auch die Chance auf eine mögliche Medaille. Unsere zweite Bundeskader-Athletin Carolin Stahl war in diesem Jahr nicht am Start. Nach ihrer schweren Knie-Verletzung bei der EM im vergangenen Sommer in Portugal befindet sich die 26-Jährige aktuell noch im Aufbautraining.

Am Sonntag standen dann die U18-Wettkämpfe auf dem Programm. Einen tollen Erfolg feierte dabei der 16-jährige Jona Pörsch, der am Ende mit der der Silbermedaille aus der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt zurückkehrte. Nach Siegen gegen Max Nadolny (Gladbeck) und den Kadersportler Aytekin Simsek vom KSC Leopard aus Nürnberg, sah sich der Ingelheimer im Halbfinale dem neuen Deutschen Meister der Senioren, Ali Mohammed aus Berlin, gegenüber, der auch bei den Junioren als Topfavorit gehandelt wurde. In einem sehr intensiven Kampf zeigte Jona eine starke Leistung und besiegte schließlich den amtierenden Deutschen Meister und Vize-Europameister. Damit war der Weg ins Finale geschafft. Aufgrund der intensiven Vorkämpfe konnte der 16-Jährige dort aber leider nicht mehr seine optimale Leistung abrufen und musste sich am Ende Raphael Jaschin geschlagen geben. „Der Titel wäre auf jeden Fall drin gewesen. Zum Schluss hat ein bisschen die Routine, aber auch das Glück gefehlt“, freute sich sein Coach Axel trotz der verpassten Goldmedaille mit seinem Schützling.

Ebenfalls auf dem Treppchen landete Georg Schiller, der sich in seiner Gewichtsklasse die Bronzemedaille sichern konnte. Dabei wäre auch für ihn durchaus mehr drin gewesen, schrammt der 15-Jährige schließlich nur knapp am Finaleinzug vorbei. Im Halbfinale verlor er seinen Kampf erst in der vierten Zusatzrunde im Sudden Death und musste so den Traum vom Duell um Silber und Gold ad acta legen.

Ohne Medaille blieben unsere anderen beiden Athleten, Paul Radtke (15) und Maia Schauer (16), trotz klar erkennbarer Leistungssteigerung. Paul hatte sich mit zwei Siegen bis ins Viertelfinale vorgekämpft, zog dort aber letztendlich knapp den Kürzeren. Maia schafft einen Sieg und zeigt auch in ihrem zweiten Kampf eine gute Leistung, allerdings blieb ihr am Ende der Einzug ins Halbfinale verwehrt.

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